Das Bargeld ist immer noch das wichtigste Zahlungsmittel in Europa. Der 50-Euro-Schein ist der meistbenutzte Geldschein und wird daher von Fälschern besonders favorisiert. Um das Fälschen zu erschweren, wurde das Design des Scheins erneuert und mit einem weiteren Sicherheitsmerkmal ausgestattet. Die Smaragdzahl, welche sich auf der Vorderseite links unten befindet, verändert je nach Blickwinkel ihre Farbe von Smaragdgrün zu Tiefblau. Zudem bewegt sich ein Lichtbalken beim Kippen des Scheines auf und ab.

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Hier ein Überblick über die weiteren Sicherheitsmerkmale:

  • Ein Porträt-Wasserzeichen von seiner Namensgeberin Europa, einer Frau aus der griechischen Mythologie, dessen Gesicht dort gezeigt wird. Hält man den Geldschein gegen das Licht, erkennt man auf der Vorder- und Rückseite das Porträt sowie die Wertzahl.
  • Ein silberner Streifen ziert den rechten Rand der Vorderseite des Scheines. Kippt man den Schein, erscheint ein Hologramm mit dem Euro-Symbol und mehrfach die Wertzahl 50. Auch enthält der Streifen ein Porträt-Fenster mit dem Gesicht von Europa.
  • Wird der Geldschein gegen das Licht gehalten, sieht man den Sicherheitsfaden der sich längs durch das Papier zieht und die Wertzahl mehrfach enthält.
  • Spürbar sind kurze hervorgehobene Linien rechts und links auf dem Schein. Ein Relief lässt sich auch beim Hauptmotiv, der Schrift sowie bei der großen Wertzahl ertasten.
  • Die UV-Merkmale sind nur unter bestimmten Licht erkennbar. Auf der Vorderseite sieht man dann die Sterne der Flagge und kleine Kreise an mehreren Stellen. Auf der Rückseite befindet sich ein Viertel eines gedachten Kreises.

Wichtig zu wissen: Die „alten“ 50-Euro-Scheine behalten weiterhin ihren Wert und können zum Bezahlen genutzt werden. Sie werden aber nach und nach aus dem Verkehr gezogen und durch neue Scheine ersetzt.