Wer ein Haus baut, sollte sich vom ersten Spatenstich an richtig versichern. Denn nicht erst mit der Fertigstellung der eigenen vier Wände entstehen neue Risiken für den Hausbesitzer. Schon beim Bau können Probleme auftreten, die ohne richtigen Versicherungsschutz teuer werden. Wer bereits im Eigenheim wohnt, muss seinen Schutz zumindest jährlich überprüfen, um beispielsweise eine Unterversicherung zu vermeiden.

Schon beim Bau sind Versicherungen wichtig

Zukünftige Hausbesitzer sollten schon vor dem Einzug an das Thema Versicherungen denken. Bereits während des Rohbaus sollte das Gebäude durch eine Feuer-Rohbauversicherung geschützt sein. Sie läuft in der Regel maximal zwölf Monate lang beitragsfrei, wenn sich zum Bezugstermin des Hauses nahtlos eine Wohngebäude-Police beim selben Versicherer anschließt.

Auch eine Bauherren-Haftpflichtversicherung ist bereits von Anfang an wichtig, denn als Bauherr haften Sie für Schäden auf Ihrer Baustelle. Deren Folgen können schnell ein existenzbedrohendes Ausmaß annehmen, etwa wenn ein spielendes Kind in einen nicht ausreichend gesicherten Bauschacht fällt und sich verletzt. Nach dem Einzug schützt Sie eine Privat-Haftpflichtversicherung vor den finanziellen Folgen von Schadenersatzansprüchen.

Schutz bei Feuer

Unentbehrlich für jeden Hauseigentümer ist eine Wohngebäudeversicherung. Sie ist bei einer Finanzierung in den meisten Fällen Voraussetzung für einen Kredit. Eine solche Police schützt vor den finanziellen Folgen von Schäden, die an der Immobilie selbst entstehen: etwa, wenn der Blitz ins Haus einschlägt, der Waschmaschinenschlauch platzt und den Keller unter Wasser setzt, wenn ein heftiger Sturm das Dach abdeckt oder ein Feuer wütet.

Auch die Einrichtung sollte versichert werden

Spätestens mit dem Einzug ins neue Heim sollten Sie Ihre Einrichtung mit einer Hausratversicherung gegen Feuer, Einbruch-Diebstahl, Leitungswasser und Sturm versichern. Um eine Unterversicherung zu vermeiden, müssen die Versicherungssummen von Hausrat- und Wohngebäude-Policen regelmäßig überprüft und angepasst werden. Ihr Sparkassenberater informiert Sie gerne.

Eine Ölheizung birgt spezielle Gefahren

Ein Haftungsrisiko trägt zudem, wer sich für eine Ölheizung entscheidet. Sickert Heizöl in den Boden und droht das Grundwasser zu verseuchen, schützt eine Gewässerschaden-Haftpflichtversicherung vor den finanziellen Konsequenzen, etwa für das Abtragen des kontaminierten Erdreichs.

Überschwemmungsrisiko wird unterschätzt

Die Flutkatastrophen der letzten Jahre haben gezeigt, wie wichtig es sein kann, Ihr Eigenheim samt seinem Inhalt mit einer Elementarschadenversicherung gegen Überschwemmung zu schützen. Doch dieses Risiko wird häufig unterschätzt. Dabei sind nicht nur Hausbesitzer, die in der Nähe größerer Gewässer wohnen, durch Wassermassen gefährdet. Starker Regen kann auch Straßenkanäle zum Überlaufen bringen und dem Eigenheim schaden.

Unser Service für Sie

Sie möchten Ihre Immobilie und Ihre Einrichtung bestmöglich versichern? Ihr Sparkassenberater informiert Sie gerne. Vereinbaren Sie am besten noch heute einen Termin für einen umfassenden Versicherungscheck.