Frühlingsgefühle dürften die aktuellen Temperaturen bei kaum jemanden entfachen. Lasst euch nicht entmutigen! Der Frühling kommt. Zeit, auch bei euren Finanzen die Dinge in Angriff zu nehmen:

1. Kontoauszüge aussortieren
Schritt eins zu mehr Durchblick: Nehmt euch eure Kontoauszüge vor und fangt an, wegzuwerfen. Dabei solltet ihr darauf achten, dass ihr Zahlungsbelege von Handwerkern und Dienstleistern mindestens zwei Jahre aufbewahren müsst. Nur was älter ist kann weg. Sechs Jahre lang müsst ihr Kontoauszüge behalten, wenn ihr mehr als 500.000 Euro im Jahr verdient – das ist gesetzlich so vorgesehen. In allen anderen Fällen heißt es: Kann weg. Es empfiehlt sich dennoch Bankbelege, freiwillig drei Jahre zu behalten. So lassen sich vor allem größere Zahlungen auch später noch zweifelsfrei nachweisen.

2. Kredite optimieren
Ihr habt mehrere kleine Kredite und zahlt diese monatlich einzeln ab? Das geht auch einfacher! Wie wäre es, wenn ihr aus vielen Ratenzahlungen nur noch eine machen könnt? In der Regel sinkt so auch die monatliche Belastung. Wendet euch einfach an euren Berater, der fasst für euch alle Kredite in einem einzigen zusammen. Bei dieser Kreditoptimierung müsst ihr euch um nichts kümmern. Euer Berater übernimmt auch die Abwicklung mit den anderen Kreditgebern.

3. Steuererklärung machen
Für viele ist sie eine lästige Pflicht, andere wissen: Eine Steuererklärung kann sich richtig lohnen. Im Durchschnitt erhält ein Arbeitnehmer jährlich etwa 901 Euro zu viel gezahlte Steuern zurück. Ein schönes Sümmchen, oder? Also, nichts wie ran an die Formulare! Es gibt sogar kleine Helfer, die euch auf dem Weg durch den Steuerdschungel behilflich sind. Die findet ihr hier .

4. Restdevisen checken
20 Dollar von der letzten Florida-Reise, acht Kronen und 31 Öre aus Schweden und knapp zehn Pfund vom Wochenendtrip nach London … Egal, wie oft ihr verreist: Über die Zeit sammeln sich eine Menge fremder Scheine und Münzen an. Aber wohin damit? Nehmt den Frühjahrsputz zum Anlass und tauscht übergebliebene Scheine bei eurem Beratungscenter um die Ecke zurück in Euro um. Über Restdevisen – auch in Münzform – freuen sich übrigens auch gemeinnützige Organisationen.

5. Ausgaben tracken
Mit den ersten vier Tipps habt ihr bereits Ordnung in all das gebracht, was in der Vergangenheit liegen geblieben ist. Nun folgt der Blick in die Zukunft. Um einen Überblick über eure Ausgaben zu gewinnen, empfiehlt es sich, ab sofort ein Haushaltsbuch zu führen. Hier notiet ihr täglich, wie viel Geld ihr wofür ausgebt. Schon nach wenigen Wochen kennt ihr dann eure Haushaltszahlen und entdecken leicht Einsparpotenziale. Haushaltsbücher gibt es zum Beispiel kostenlos bei Geld und Haushalt, dem Beratungsdienst der Sparkassen-Finanzgruppe, oder als kostenlose Finanzchecker-App für euer Smartphone.