Jennifer Dörr
STECKBRIEF:

Name: Jennifer Dörr

Alter: 28

Job: Sparkassen Betriebswirtin als Firmenkundenberaterin

Ort:  Herten

Bei der Sparkasse seit: 2012

Jennifer, welchen Tätigkeiten gehst du als Firmenkundenberaterin am häufigsten nach?

In erster Linie halte ich Kundenkontakt beziehungsweise führe Kundengespräche durch. Entweder auf Anfrage des Kunden oder der Kundin selbst oder aber bei einem konkreten ‚Ereignis‘ beziehungsweise wenn ich selbst Themen habe, die ich mit meinen Kunden besprechen möchte. Danach wickele ich auch die ganze Sachbearbeitung ab, die dahinter steckt. Das heißt, wenn ich mich zum Beispiel mit einem Kunden auf einen Kredit geeinigt habe, schreibe die Beschlüsse, damit die Verträge erstellt werden können.

Ich habe einen komplett eigenen Kundenstamm aus verschiedenen GmbHs oder GmbH & Co.KGs aber natürlich betreue ich auch alle Privatpersonen dahinter, wenn zum Beispiel der Firmenbesitzer privat ein Haus bauen möchte.

Wie hast du dich nach deiner Ausbildung innerhalb der Sparkasse entwickelt?

Nach meiner Ausbildung habe ich über die Sparkassenakademie damals den Sparkassenbetriebswirt gemacht und einen ‚Kreditanalyst‘-Kurs an der ‚Frankfurt School‘. Ende des Jahres fange ich dort auch noch den Management-Studiengang an, dann bin ich quasi diplomierte Bankbetriebswirtin. Die Frankfurt School ist eine externe Akademie und allgemein anerkannte Business School, was sich natürlich super im Lebenslauf macht.

Wie hat damals alles bei dir angefangen? Wusstest du schon ganz sicher, dass du zur Sparkasse wolltest, bevor du die Ausbildung angefangen hast?

In meiner Schulzeit hätte ich eigentlich gar nicht damit gerechnet, dass ich einmal bei der Sparkasse landen würde, weil ich zunächst ein Jurastudium im Auge hatte. Da stellte sich aber bald nach Beginn der Uni heraus, dass es einfach nicht das Richtige für mich war. Nachdem ich dann das Studium abgebrochen hatte und bei der Sparkasse anfing, wurde mir während der Ausbildung schnell klar, dass mich das Firmenkundengeschäft besonders interessierte. Und so kam das alles nach und nach bei mir.

Wann hast du gewusst, das ist der Job, den ich machen will? Gab es da einen besonderen Punkt?

Eigentlich bin ich durch Zufall bei der Sparkasse gelandet, weil ein Bekannter aus der Uni auch sein Studium abgebrochen hatte, um bei einer Sparkasse anzufangen. So bin ich aufmerksam geworden  und fing an, mich für die Sparkasse als Arbeitgeber zu interessieren. Das hat sich zum Glück als richtige Wahl für mich erwiesen.

Was hat für dich deine Ausbildung damals besonders gemacht, sodass du geblieben bist?

An der Ausbildung fand ich direkt schön, dass man trotz – oder vielleicht auch gerade wegen – der Größe unseres Betriebs eine echte Einheit mit den anderen Sparkassenauszubildenden ist. Man hat viel Kontakt miteinander und alle durchlaufen die gleichen Stufen, auch wenn jeder in einer anderen Geschäftsstelle untergebracht ist. Man sieht sich als Gemeinschaft und trifft sich regelmäßig bei Betriebsfesten etc. Und auch die Betreuung durch unsere Personalentwicklung ist sehr gut. Es gibt für alle acht Marktbereiche im Vest immer wieder gemeinsame interne Fortbildungen, die in Recklinghausen stattfinden, oder Betriebsfahrten, wie zum Beispiel damals nach Amsterdam.

Stichwort Fähigkeiten: Welche Charaktereigenschaften, die nichts mit deiner Ausbildung zu tun haben, glaubst du, haben dir im Laufe der Zeit geholfen?

Was mir geholfen hat und was ich vielleicht noch aus der kurzen  Zeit des Studiums mitgenommen habe, war das eigenständige Arbeiten. Man bekommt hier super viel Hilfe bei allem und von jedem, aber dadurch, dass ich schon direkt selbstständig arbeiten konnte und Dinge nachgelesen habe bin ich relativ schnell weitergekommen. Plus: Meine Kontaktfreudigkeit hat mir geholfen, keine Hemmungen zu haben, Leute anzusprechen, auch wenn ich sie nicht kenne. Und ich habe mich immer direkt getraut, um Hilfe zu bitten, was mir natürlich auch geholfen hat.

Und umgekehrt – gibt es Dinge, die du durch deine Ausbildung oder deinen Job mitgenommen hast, die dich auch menschlich geprägt haben?

Ja, meine Arbeit hier hat auf jeden Fall meine Sozialkompetenz gestärkt, denn durch den täglichen Kundenkontakt bekomme ich ja zum Beispiel auch viel Privates von den Kunden mit. Ich habe gelernt, auf solche Hintergründe angemessen einzugehen und die Distanz zu fremden Personen aufzulockern. Smalltalk zu führen und Hemmungen abzulegen, gehört zum Beispiel auch dazu.

Stichwort Alltag: Worauf freust du dich morgens im Büro am meisten?

Ich fühle mich in meinem Team total wohl, weil wir uns einerseits persönlich total gut verstehen und andererseits auch wirklich gut zusammen arbeiten können. Und, dass ich mich auf die anderen verlassen kann. Das war mir vor allem anfänglich nach der Ausbildung wichtig zu wissen, als ich gerade auf die neue Stelle gekommen bin. Wir unterstützen uns gegenseitig, tauschen uns auch mal aus und springen für einander ein, wenn jemand etwas braucht oder aus wichtigen Gründen nicht erscheinen kann.

Stichwort Style: Was hast du damals davon gehalten, mit Anzug beziehungsweise mit Kostüm zur Arbeit zu gehen?

Für mich persönlich war das überhaupt kein Problem. Im Gegenteil. Man merkt relativ schnell selbst, dass das in manchen Kundenbegegnungen ein besseres Gefühl mit sich bringt, wenn man ‚offizieller‘ angezogen ist. Man wird ein Stück weit kompetenter wahrgenommen beim Kunden, habe ich den Eindruck.

Was tust du außerhalb der Arbeit? Was inspiriert dich?

Wie viele wahrscheinlich, mache ich gerne Sport, treffe mich mit Freunden und bin kreativ an der Nähmaschine oder zeichne und musiziere. Das ist ein schöner Ausgleich.

Und Stichwort Träume und Pläne: Wofür gibst du dein Geld am liebsten aus?

Auf jeden Fall für das Reisen! Zum Beispiel bin ich zuletzt zwei Wochen von New York bis Miami entlang der Ostküste der USA herumgereist. Es ist ein schönes Gefühl, zu wissen, dass ich mir das selbst erarbeitet habe.

Was ist das nächste große Projekt auf das du momentan sparst?

Ich würde echt gerne auch noch die Westküste der USA sehen, deswegen ist mein nächstes Ziel direkt eine neue Reise. Außerdem möchte ich mir demnächst irgendwann ein neues Auto kaufen, wobei das jetzt noch ein wenig Zeit hat, bis es konkret wird!