Oliver Jahnich
STECKBRIEF:

Name: Oliver Jahnich

Alter: 24

Ort: Dorsten

Job: Individualkundenberater

Darauf freue ich mich morgens am meisten: Auf meine Kollegen =)

Oliver, wie lautet dein offizieller Jobtitel bei der Sparkasse – beziehungsweise was bedeutet der genau?

Ich bin Individualkundenberater, das heißt, ich bin der erste Ansprechpartner für unsere private Kundengruppe, die ich jeweils einzeln von A bis Z betreue. Zum Beispiel unterstütze ich sie in Finanz- und Lebensbereichen wie Baufinanzierung, Anlageberatung, Altersvorsorge oder der Absicherung von Lebensrisiken.

Welche Tätigkeiten gehören dazu?

Dazu gehört zum Beispiel die Vor- und Nachbereitung von Kundengesprächen, das heißt, sich ordentlich auf den Kunden vorzubereiten und sich auf seine jeweiligen Bedürfnisse einzustellen. Sowohl was Neukunden angeht, aber natürlich auch, was die Pflege von langfristig bestehenden Kundenbeziehungen betrifft. Überwiegend führe ich also persönliche Gespräche und finde kundenorientierte Lösungen.

Stichwort Berufswahl-Story: Wie bist du anfangs zur Sparkasse gekommen?

Ich hatte damals in der 9. Klasse bereits ein Praktikum bei einer Bank absolviert. Nach der Realschule habe ich dann erst noch mein Abitur gemacht. Anschließend hatte ich mich tatsächlich ganz bewusst erst einmal nur dort beworben, weil mir das Praktikum so gut gefallen hatte. Außerdem bot die Sparkasse Vest Recklinghausen als größtes Kreditinstitut hier im Kreis schon damals relativ viele Aufstiegschancen und Entwicklungsmöglichkeiten im Bankbereich an.

Was dachtest du ganz am Anfang, als du mit der Ausbildung angefangen hast, in deinen ersten Tagen?

Ich war auf jeden Fall eher positiv überrascht. Zum Beispiel, dass man als Azubi von Anfang an mit ins Boot genommen wurde und nicht nur stumpfe Aufgaben bekommen hat, wie Abheften und Kopieren oder so. Wir wurden zuerst in einer Einführungswoche an alles herangeführt und danach aber recht schnell und kontinuierlich gefordert und gefördert. Und dann hat mich eigentlich jeden Tag etwas Neues überrascht, was man so alles sieht. Die Ausbildung war wirklich rund um toll, muss ich sagen. Ich glaube, wenn man viel lernt, macht es auch Spaß auf die Arbeit zu gehen.

Hast du dann gleich gewusst – das ist der Job, den ich machen will? Oder gab es da schon so einen besonderen Punkt?

Also der war tatsächlich, als ich das erste Mal in einem Kundengespräch mit dabei war und gesehen habe, was dort hinter den Türen alles passiert und wie versucht wird, dem Kunden zu helfen. Es war auf jeden Fall der Kundenkontakt, der mich an dem Job am meisten gereizt hat.

Gibt es Dinge, die du durch deine Ausbildung mitgenommen hast, die dich auch außerhalb des Jobs verändert haben?

Zum einen sammelt man natürlich viel Lebenserfahrung, wie zum Beispiel Menschenkenntnis, weil man in den Kundengesprächen tagtäglich mit Menschen zu tun hat. Man trifft ja die verschiedensten Kundentypen – bei dem einen zieht man vielleicht das Sakko aus .. und bei dem nächsten bindet man sich vielleicht absichtlich noch die Krawatte um. Und entsprechend spricht man dann auch anders mit jedem. Dass wir eine feste Krawattenpflicht haben, wurde übrigens gerade im Juli diesen Jahres abgeschafft. Das finde ich ganz gut, dass wir da jetzt auch in dieser Hinsicht eine Spur moderner geworden sind.

Wie verbringst du deine freie Zeit am liebsten? Was sind deine Hobbys?

Ich bin musikalisch viel unterwegs. Zum Beispiel bin ich im Blasorchester. Und außerdem bin ich in meinem Schützenverein sehr aktiv, aktuell sogar als Schützenkönig.

Was hast du dir als erstes gegönnt, nachdem du ein festes Einkommen hattest?

Bei mir war das so, dass ich während der Ausbildung direkt mit 18 von Zuhause ausgezogen bin, sodass ich direkt meine Freiheit hatte und mir früh einen gewissen Lebensstandard ermöglichen konnte. Die eigene Wohnung war auf jeden Fall mein erstes Highlight. Und dann gibt es ja karrieretechnisch viele Weiterbildungsmöglichkeiten, die von der Sparkasse unterstützt werden. Und so ist das ja auch in meinem Fall, dass ich jetzt die Weiterbildung zum Sparkassenbetriebswirt mache. Solche Möglichkeiten zähle ich auf jeden Fall auch zu meinen besonderen Investitionen! Den Fachwirt habe ich schon abgeschlossen und jetzt mache ich noch den Betriebswirt!

Was würdest du sagen, ist wichtig für die Ausübung deines Jobs? Was brauch man sozusagen?

Ja, also, ich würde sagen, man brauch ein gewissen Maß an Empathie, sodass man sich auf jeden Kunden einstellen kann. Dann noch analytische Fähigkeiten, für die Findung individueller Lösungen. Den Weitblick und dass man auch an Übermorgen denken kann. Und heutzutage sicherlich auch eine gewisse technische Affinität, da wir zum Beispiel zunehmend auch mit neuen Medien wie iPads, Flachbildschirmfernsehern und Co. Arbeiten und versuchen, in unserer Beratung komplett mit der Zeit zu gehen. Außerdem arbeiten wir stark teamorientiert, deswegen sollte man definitiv auch ein guter Teamplayer oder eine gute Teamplayerin sein. Aber das ist ja auch eine schöne Sache! =)