Simon Eckert
STECKBRIEF:

Name: Simon Eckert

Alter: 25

Ort: Castrop-Rauxel

Job: Individualkundenberater I

Bei der Sparkasse seit: 2012

 

 

Simon, was tust du genau als Individualkundenberater bei der Sparkasse?

Als Individualkundenberater bin ich der feste Ansprechpartner für meine Privatkunden.

Ich berate sie im Rahmen von Terminen, oder auch die Laufkundschaft, wobei Letzteres immer seltener wird. Ich bespreche mit ihnen meist, in welchen finanziellen Bereichen für Sie noch Handlungsbedarf besteht und versuche dabei, bestmögliche Informationen und Optionen zu bieten. Ich persönlich versuche immer, meine Kunden möglichst wenig in eine bestimmte Richtung zu drängen, sondern jeden so neutral wie möglich zu beraten, sodass er oder sie selbst entscheiden kann welches Produkt am Ende wirklich seinem Bedarf entspricht.

 

Und was tust du, wenn du nicht Individualkundenberater bist?

Ich treffe Freunde, gehe regelmäßig ins Fitnessstudio, treffe mich mit Arbeitskollegen zu Filmeabenden. Ich spiele gerne Pen and Paper, ein Strategiespiel beziehungsweise Rollenspiel, das so etwas in die nerdige Richtung geht, bin Dauergast bei Rock am Ring und Hobbyangler. Allerdings habe ich im Moment einige Hobbies auch ganz bewusst auf Eis gelegt, weil ich parallel zur Arbeit ein duales Studium an der FOM in Betriebswirtschaft und Wirtschaftspsychologie mache.

 

Wenn dir früher jemand gesagt hätte, dass du einmal bei der Sparkasse arbeiten würdest, hättest du das geglaubt? War das von Anfang an dein Plan, als du die Ausbildung angefangen hast?

Tja (lacht), ja, …. Ich gehöre wohl tatsächlich zu der seltenen Sorte, die damals schon gesagt hat, dass sie zur Bank wollen. Wobei das in meinem Fall sicher mit daran liegt, dass schon mein Cousin und mein Vater beide bei der Sparkasse gearbeitet haben. Das liegt bei uns gewissermaßen in der Familie.

 

Was hat dich damals an der Vorstellung gereizt, das Gleiche zu tun?

Ich habe ja schon bei Besuchen meines Vaters in der Filiale immer ein paar Dinge mitbekommen. Zusätzlich habe ich dann noch ein Schulpraktikum gemacht. Ich fand immer die Mischung cool von diesem ‚wir sind Dienstleister‘ auf der einen Seite, aber auch dem ‚wir sind Ansprechpartner und Helfer bzw. Vermittler für unsere Kunden‘, auf der anderen Seite. Das heißt, da ist diese zwischenmenschliche Beziehung. Das wird mir übrigens auch von meinen Kunden gespiegelt. Ich merke immer wieder, dass die persönliche Beratung scheinbar auch heute noch vielen wichtig ist.

 

Was dachtest du in deinen ersten Tagen, als du mit der Ausbildung angefangen hast? Gab es Dinge, die dich inhaltlich überrascht haben?

Was mich überrascht hatte war, wie vielschichtig das Arbeiten bei der Sparkasse ist. Also natürlich lernen wir anfangs auch viel zum Thema Service. Aber der Job ist auch abseits vom Kundenkontakt sehr anspruchsvoll und komplex. Was alles an einer Beratung dranhängt, konnte ich damals überhaupt noch nicht einschätzen. Nach jedem Abschluss bearbeiten noch viele weitere Leute den jeweiligen Fall und es hängen noch zahlreiche zusätzliche Arbeitsschritte hinten an. Auch die Vielzahl der Mitarbeiter und Abteilungen innerhalb der Sparkasse haben mich damals überrascht.

 

Heute überrascht mich der Wandel, in den man sich hinein beworben hat. Da stehen technologisch und demografisch gesehen viele Veränderungen an, die für uns als Arbeitnehmer sehr spannend werden. Auch, wenn man sieht, wie sich allein die letzten 3-5 Jahre bereits entwickelt haben. Da werden wir in der Sparkasse als Mitarbeiter von unserem Vorstand auf jeden Fall mitgenommen. Was ich persönlich sehr gut finde, gerade weil das in der Branche nicht immer die Regel ist.

 

Gibt es auch charakterliche Entwicklungen, die du durch deine Ausbildung mitgenommen hast?

Ja auf jeden Fall, man nimmt definitiv viele kommunikative Fähigkeiten mit. Ich war nie extrovertiert und bin es auch heute nicht besonders, aber du lernst auf jeden Fall wirklich von Grund auf, wie du auf Leute zugehst. Außerdem war ich noch Teil der Jugendauszubildendenvertretung. Das heißt, da habe ich jüngere Auszubildende über längere Zeit mitbegleitet. So habe ich gelernt, wie man Präsentationen hält, Events und Teambuilding-Maßnahmen organisiert und ich war Ansprechpartner für Auszubildende, wenn es mal Probleme gab, was auch meine Konfliktlösungskompetenz gestärkt hat. Gerade dieses Menschliche möchte ich persönlich auch in meiner Arbeit nicht missen.

 

Stichwort Alltag: Worauf freust du dich morgens im Büro am meisten?

Auf meinen ersten Kaffee. Haha, nein, natürlich nicht! Also doch, auf den natürlich auch, den trinke ich auch jetzt gerade. Aber eigentlich freue ich mich wirklich immer sehr auf meine Kollegen, weil wir hier in Castrop ein echt cooles Team sind. Hier herrscht schon fast eine familiäre Atmosphäre. Und wenn die Kundentermine, die ich morgens habe, interessant sind, dann ist es immer noch schöner sich auf den Weg zur Arbeit zu machen.

 

Wann sind denn deine Termine für dich besonders interessant?

Themen wie Altersvorsorge, Vermögensberatung, oder wie man mit seinem Geld in der aktuellen Niedrigzinsphase etwas machen kann, finde ich interessant. Also immer da, wo ich als Berater gefordert bin und erst einmal mein Wissen an den Kunden oder die Kundin vermitteln muss. Gerade was unsere Jungkunden angeht, ist das spannend. Die bekommen so etwas in der Schule zum Beispiel gar nicht beigebracht und da freut man sich, dass man da dieses total fundamentale Wissen aufarbeiten kann und die Kunden hinterher auch begeistert sind. Besonders schön ist es, wenn Kunden dann auch noch wieder kommen und gezielt mit einem sprechen wollen. Das ist das beste Feedback das man bekommen kann.

 

Stichwort Träume: Was sind bisher die besten Dinge, die du dir durch den Job erlauben konntest?

Jetzt arbeite ich ja schon länger hier, da konnte ich mir im Laufe der Zeit schon echt einige Wünsche erfüllen. Ich fahre zum Beispiel meinen eigenen sportlichen Wagen, ich wohne mit meiner Freundin zusammen und konnte schon früh von Zuhause ausziehen und ich habe mir letztens einen Profi-Gasgrill für den Balkon gekauft, den wollte ich schon lange haben.

 

So gesehen bin ich froh, zuerst die Ausbildung gemacht zu haben. Wenn ich jetzt nur Student wäre, würde ich den Lebensstandard schon vermissen. Der Job bietet eine solide Basis und definitiv eine Grundsicherheit. Natürlich auch durch den öffentlichen Dienst, da wir als Sparkasse ja eine öffentlich-rechtliche Bank sind. Altersvorsorge und Jobsicherheit gehören daher auch dazu. Auch wenn sich bei uns gerade viel verändert. Aber man hat zumindest ein sicheres System,  das einen auffängt.

 

Was ist dein nächstes großes Projekt, auf das du momentan sparst?

Der nächste große Traum wäre natürlich Eigentum, aber an diesem Punkt bin ich noch lange nicht.  Erstmal fliege ich über Weihnachten 14 Tage nach Kuba, darauf bin ich schon sehr gespannt!