In diesem Jahr stellt das letzte deutsche Steinkohlebergwerk seine Förderung ein. Damit endet eine Ära von über 250 Jahren Industriegeschichte, die insbesondere das Gesicht des Ruhrgebiets, das Selbstverständnis seiner Bewohner und die Entstehung seiner einmaligen Kunst- und Kulturlandschaft bestimmt hat.

Dies nehmen 17 RuhrKunstMuseen zum Anlass für das größte städteübergreifende Ausstellungsprojekt, das je zu diesem Thema umgesetzt wurde.

In 13 Städten der Metropole Ruhr werden ab Mai zeitgleich nationale und internationale Positionen gezeigt, die sich in Malerei, Skulptur, Installation, Fotografie, Video- und Klangkunst mit dem Thema des „schwarzen Goldes“ auseinandersetzen. Parallel zu den Ausstellungen bieten die Museen ein vielfältiges Programm.

Die Kunsthalle Recklinghausen präsentiert in diesem thematischen Kontext Gert & Uwe Tobias mit neuen Holzschnitten und plastischen Werken. Da die beiden Künstler immer in Räumen, auch in historischen und sozialen, denken, lassen sie die drei übereinander gestapelten Raumschachteln des Recklinghäuser Kunstbunkers als installative Erweiterung ihrer künstlerischen Arbeiten erfahren. Diese verschmelzen zu einem Gesamterlebnis, in das sie das Narrativ „ihrer“ Bergbaugeschichte projizieren.

Die Ausstellung wurde im Rahmen der Ruhrfestspiele Recklinghausen am 5. Mai 2018 eröffnet und ist noch bis zum 9. September 2018 in der Kunsthalle Recklinghausen zu sehen. Weitere Infos zur Ausstellung gibt es auf der Homepage der Kunsthalle Recklinghausen.

Informationen zum Ausstellungsprojekt gibt es unter http://www.ruhrkunstmuseen.com