Menschen fliehen – vor Krieg und Zerstörung, aber auch vor alltäglicher Not, vor Hunger und Krankheit. Bereits im vergangenen Jahr gab es die Weihnachts-Spendenaktion des Medienhauses Bauer für ein Projekt im Senegal. Schirmherrin und UNESCO-Sonderbotschafterin Ute-Henriette Ohoven (69) will mit Ihrem Pilotprojekt die Ursachen von Flüchtlingsströmen bekämpfen. Ihre „YOU – Stiftung Bildung für Kinder in Not“ betreut auch das neue Projekt Baraka.

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Der Slum Baraka mitten in der senegalesischen Hauptstadt Dakar wird in einen modernen und lebenswerten Stadtteil umgebaut – für die Menschen, die dort jetzt schon leben, mit deren Hilfe, und auch mit der Hilfe vieler Spender. Für die knapp 2 000 Menschen sollen rund 180 Häuser neu gebaut werden. Wasser-, Strom- und medizinische Versorgung, Straßen, Schulen und Arbeitsplätze sollen hier entstehen. Für dieses Vorzeigeprojekt sind zwei bis drei Jahre vorgesehen.

Die Kosten betragen etwa 3,5 Millionen Euro. Und wer finanziert das ehrgeizige Projekt? Sponsoren, Groß- und Kleinspender, will Ohoven ermuntern. Doch auch die Bewohner des Stadtteils helfen beim Bau ihrer Häuser. Sie sind später verantwortlich für ihre Wohnungen und zahlen eine symbolische Kleinstmiete, mit der Reparaturen finanziert werden. So übernehmen die Menschen Verantwortung für ihren Lebensraum, wird die Hilfe zur Selbsthilfe.

Nach dem Prinzip des Warenkorbs kann jeder Gutes tun: Einen Tisch oder Stuhl für ein paar Euro, einen Eimer Farbe oder Werkzeug – auch Kleinspender können sich engagieren. Wo das Geld landet, wie das Projekt läuft, was die Menschen vor Ort sagen – das können Spender auf einer interaktiven Internetseite verfolgen.

Und wie können Sie spenden? Ganz einfach: Alle Infos gibt es auf der Spendenseite im Internet. Oder Sie nutzen die Spendenformulare der Sparkasse Vest Recklinghausen. Diese finden Sie ab Mitte Dezember in allen Tageszeitungen des Medienhauses Bauer.



Bilder: YOU-Stiftung